Geschichte
Der BEV e.V. ist als eingetragener Verein in erster Linie Bindeglied und Mittler zwischen den Berliner Eissport-Vereinen, dem Senat, dem Landessportbund und den deutschen Eissportverbänden. Er wird von einem "fünfköpfigen" Vorstand geführt und gliedert sich in die Sparten Eishockey, Eiskunstlauf, Eisschnelllauf, Eisstocksport und Curling, die jeweils durch einen Obmann vertreten werden. Für die Abwicklung des umfangreichen Geschäftsbetriebes beschäftigt der BEV e.V. einen Geschäftsführer.
Z. Zt. sind 22 Vereine mit über 3.000 Mitgliedern im BEV e.V. zusammengeschlossen. Neben den in den Vereinen beschäftigten Trainern und Übungsleitern sind zur Betreuung der Kadersportler Bundes- und Bundeshonorartrainer, Trainer am Olympiastützpunkt, Landestrainer und Honorartrainer des Landessportbundes und gemeinsam mit dem BEV e.V. finanzierte Trainer im Berliner Eissport tätig. Schwerpunkte der Arbeit sind:
- die umfassende Förderung des Nachwuchses
- die Unterstützung der Spitzenkader
- die Organisation des gesamten Spiel und Sportbetriebes im Berliner Eissport
- die Organisation nationaler und internationaler Meisterschaften und weiterer internationaler Wettbewerbe im Zusammenarbeit mit den Fachverbänden
- die Aus- und Weiterbildung der Trainer, Übungsleiter, Schieds-, Kampf- und Preisrichter
Die hohe Leistungsfähigkeit des Berliner Eissport wird durch die Medaillenbilanz bei internationalen
Meisterschaften seit der Wiedervereinigung belegt.
So erreichten Berliner Eissportler bei den Olympischen Winterspielen 1992, 1994, 1998, 2002, 2006 und 2010
- 10 Goldmedaillen
- 4 Silbermedaillen
- 3 Bronzemedaillen
und bei Europa- und Weltmeisterschaften von 1990 bis 2011
- 26 Goldmedaillen
- 32 Silbermedaillen
- 15 Bronzemedaillen
Im Nachwuchsbereich, in dem die Berliner Eishockeyspieler, Eiskunstläufer und Eisschnellläufer seit Jahren bundesweit führend sind, wurden alleine in den letzten 3 Jahren bei Deutschen Meisterschaften mehr als 50 Gold-, 50 Silber- und 50 Bronzemedaillen erkämpft.
Auf diese Bilanz kann der Berliner Eissportverband mit Recht stolz sein. Anerkennung brachte die Organisation internationaler Höhepunkte, wie die Weltmeisterschaften der Damen im Eisschnelllauf 1993, die Juniorenweltmeisterschaften im Eisschnelllauf 1994, die Junioren-Europameisterschaften im Eishockey 1995, die Sprint-Weltmeisterschaften im Eisschnelllauf 1998, die Einzelstrecken-Weltmeisterschaften im Eisschnelllauf 2003, die Eishockey U-20 Junioren Weltmeisterschaften 2003, die Mehrkampf-Weltmeisterschaften im Eisschnelllauf 2008 oder die jährlich im November stattfindenden Weltcuprennen im Eisschnelllauf.
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